Zibele-Märit am 28. November 2005

Der Berner Zibele(Zwiebel)-Märit entstand nämlich erst im 19. Jahrhundert. Die Bäuerinnen vom Mont Vully (Hügelkette am Murtensee) brachten ihr Gemüse auf die Märkte in Freiburg, Murten und Neuenburg. Um 1850 tauchten diese Bäuerinnen zum Martinifest (11. November), an dem seit dem Mittelalter der Übergang vom Sommer zum Winterhalbjahr gefeiert wurde, auch in Bern auf und verkauften hier vor allem Zwiebeln. Der Zibelemärit war somit ursprünglich ein neuer Brauch an der viel älteren Martinimesse. Erst später rückten die Zwiebeln derart in den Vordergrund des Marktangebotes, dass heute nicht mehr von Martinimarkt sondern vom Zibelemärit gesprochen wird.

Foto und Bericht: Beat Spahni

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